Altersbedingte Makuladegeneration

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine sehr häufige degenerative Erkrankung des Auges, die zu Sehschwäche, Sehverlust oder Blindheit führt. Betroffen ist der innere Teil des Auges – insbesondere der gelbe Fleck (Makula lutea) der innerste Teil der Netzhaut (Retina), der für das zentrale Sehen verantwortlich ist.  Ein häufiges Symptom der AMD ist unscharfes Sehen im zentralen Bereich des Gesichtsfeldes. Ein weiteres Fortschreiten führt in vielen Fällen zu einer hochgradigen Sehbehinderung.  Rauchen, hoher Blutdruck, Arteriosklerose und eine Familienanamnese gelten als Risikofaktoren für AMD. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch einen erfahrenen Ophthalmologen sind zu empfehlen, um die Entwicklung einer hochgradigen AMD zu verhindern, die kaum heilbar ist.

Kann durch unsere Partnerklinik behandelt werden.

Glaukoms

Die häufigste Ursache eines Glaukoms, auch „grüner Star“ genannt, ist ein erhöhter Augeninnendruck, wodurch es zu einer Druckschädigung des Sehnervs (Nervus opticus) kommt. Die Schädigung dieser empfindlichen Nervenverbindungen kann zu Sehverlust und Blindheit führen. Diabetes, hoher Blutdruck und eine Familienanamnese führen zu einem erhöhten Risiko ein Glaukom zu entwickeln. Die häufiger auftretende chronische Form des Glaukoms verläuft meist lange symptomlos. Im späten Stadium kommt es meist zu einem peripheren Sehverlust. Bei Patienten mit der selteneren akuten Form des Glaukoms können Kopfschmerzen, Augenschmerzen und Erbrechen auftreten. Regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt ermöglichen eine Früherkennung und damit eine Behandlung des Glaukoms.

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Diabetische Retinopathie

Eine diabetische Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut und betrifft jene Blutgefäße, die die Netzhaut versorgen. Die Netzhaut ist das lichtempfindliche Gewebe, das die Lichtsignale in elektrische Impulse umwandelt, die durch den Sehnerv zum Gehirn weitergeleitet werden. Chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel bei Patienten mit Diabetes führt zu Schäden der Netzhautgefäße, die undicht werden können oder zu einer proliferativen Veränderung der Netzhaut führen können Fast die Hälfte aller Patienten mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes sind von einer diabetischeren Retinopathie betroffen, wobei sie speziell im Anfangsstadium oft unerkannt bleibt. Die Erkrankung verläuft in vier Stadien, wobei das Anfangsstadium asymptomatisch verläuft. Bei Fortschreiten der diabetischen Retinopathie treten „schwimmende Flecken“ verschwommenes Sehen auf. Im letzten Stadium kann es zu einem vollständigen Sehverlust kommen. Patienten, die seit mehr als zwei Jahren an Diabetes leiden, sollten regelmäßigen einen erfahrenen Augenarzt konsultieren. Unsere Augenärzte können Ihnen eine optimale Behandlung empfehlen, um schwere Schäden der Netzhaut zu vermeiden.

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Endzündung des Sehnervs

Der Sehnerv ist für Übertragung der visuellen Informationen aus dem Auge auf das Gehirn zuständig. Eine Entzündung des Sehnervs (Neuritis nervi optici) kann zu Sehverlust auf einem Auge, manchmal auch auf beiden Augen führen. Schmerzen um das Auge können ebenfalls auftreten. Häufiger sind Frauen und Patienten mit Multipler Sklerose betroffen. Eine Entzündung des Sehnervs kann spontan innerhalb von 7-10 Tagen abheilen, in anderen Fällen kann es Monate dauern. Die Standardbehandlung erfolgt mit Steroiden; allerdings ist ein langfristiger Einsatz von Steroiden mit Nebenwirkungen verbunden.

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Blindheit

Blindheit bezeichnet einen teilweisen oder vollständigen Verlust des Sehvermögens. Am häufigsten wird Blindheit durch altersbedingte Makuladegeneration (bei Personen ab 50 Jahren), diabetische Retinopathie oder Glaukom verursacht. Blindheit kann auch durch Kopfverletzungen, Netzhautablösung, hypertensive Retinopathie, Katarakt oder Entzündung des Sehnervs bedingt sein. Da einige Formen der Blindheit reversibel sind sollten Behandlungsmöglichkeiten mit einem erfahrenen Augenarzt besprochen werden.

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